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Bookinists Buchtipp zu

Lars Kepler

Flammenkinder

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Flammenkinder
'Kepler, Lars - Flammenkinder'

er "Hypnotiseur“ war ein sensationelles Krimidebüt und zählte bei Erscheinen im Jahre 2009 in Schweden zu den Buchereignissen des Jahres. Auch „Paganinis Fluch“ war ein Erfolg, doch die Steigerung folgt mit dem dritten Band. „Flammenkinder“ war in Schweden das bestverkaufte Buch des Jahres 2011. Hinter dem Autorennamen Lars Kepler verbirgt sich das Ehepaar Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Gemeinsam ist allen drei Bänden der aus Finnland stammende Ermittler Joona Linna. Kein weichgespülter Softi, einer mit Ecken und Kanten, gegen den gerade ein internes Ermittlungsverfahren läuft.

Seine Vorgesetzten möchten Joona darum auch nicht am neuen Fall ermitteln lassen, sondern er bekommt höchstens einen Beobachterstatus eingeräumt. In einem Heim für psychisch kranke Mädchen werden zwei Leichen gefunden. Eines der Mädchen ist in seinem Bett brutal niedergeschlagen worden, mit merkwürdig arrangierten Händen vor dem Gesicht. Die Betreuerin, die in der Nacht Aufsicht hatte, liegt tot im Keller. Alles deutet daraufhin, dass die fünfzehnjährige Vicky die Täterin zu sein scheint, denn sie ist seit den Morden spurlos verschwunden.

Vicky hat auf ihrer Flucht ein Auto geklaut, in dem ein kleiner Junge saß. Bei einem Unfall landete das Auto samt den Insassen in einem reißenden Fluss. Übrig ist allein der Kindersitz des Jungen. Um ein Haar werden alle Ermittlungen eingestellt. Die Verdächtige ist ertrunken, eine Leiche wurde nicht gefunden, die Akten werden geschlossen. Für Joona Linna ist diese Lösung zu glatt gebügelt. Er führt weitere Gespräche, sichtet Videobänder an Tankstellen. Aufgeben ist für ihn keine Lösung. Merkwürdig sind die Anrufe einer Frau, die behauptet als Medium zu arbeiten und immer wieder andeutet, dass sie Hinweise auf den Täter geben kann. Nur eine nervige Wichtigtuerin? Joona Linna ist sich nicht sicher, ob er auf sie hören soll. Komisch, dass sie Einzelheiten zu den Morden kennt, die nicht in der Zeitung gestanden haben.

„Flammenkinder“ zeichnet eine sehr gute Schilderung der schwedischen Gesellschaft aus. Kinder, die in Heimen untergebracht werden, weil sie keine funktionierenden Familien haben, Mütter, die sich als Obdachlose durchschlagen, Pflegefamilien, die ihren eigenen Ansprüchen nicht genügen können. Das alles ist in einen spannenden Plot gepackt mit einem eigenwilligen Kommissar als Ermittler, gewürzt mit einer Prise Esoterik, die sich am Ende ganz logisch erklären lässt.

In Schweden ist bereits der vierte Band mit Joona Linna erschienen. Hoffentlich wird er rasch übersetzt, denn der Leser möchte schon gerne wissen, wie die internen Ermittlungen gegen ihn ausgehen, was nun mit Joonas Frau geschieht, die sich mit seiner Tochter seit zwölf Jahren versteckt hält und nun schwer erkrankt ist. Es bleibt spannend.
Manuela Haselberger, 2013-01-08



   Kepler, Lars -
   Flammenkinder
    Übersetzt von Paul Berf
    © 2012, Köln, Lübbe, 624 S.,
    19.99 € (Hardcover)
    6.00 € (Taschenbuch)
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          gelesen von: Simon Jäger
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