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Die verlorenen Spuren
'Morton, Kate - Die verlorenen Spuren'

ei verzwickten Familiengeschichten ist die australische Autorin Kate Morton, geboren 1976, absolute Spezialistin. Ihr vierter Roman „Die verlorenen Spuren“, beginnt mit einem Paukenschlag im ländlichen England im Jahre 1961.

Laurel, die älteste Tochter der Familie, ist sechzehn und beobachtet aus einem Versteck in ihrem Baumhaus die Mutter, wie sie am zweiten Geburtstag ihres Bruders von einem Fremden unmittelbar vor der Haustür angesprochen wird. Die Atmosphäre scheint gespannt, Laurel meint, dass der Mann ein Bekannter ihrer Mutter sein könnte. Plötzlich zieht ihre Mutter ein Küchenmesser hervor und sticht den Fremden nieder. Der Mann ist sofort tot. Stimmt die Erklärung der Polizei, dass es sich um einen lang gesuchten Serienmörder handelt? Ist Laurels Mutter eine skrupellose Mörderin?

Fünfzig Jahre später versammeln sich alle Geschwister im Pflegeheim, um den neunzigsten Geburtstag der Mutter zu feiern. Laurel nimmt sich ein paar Tage frei und stöbert in alten Dokumenten in ihrem Elternhaus. Sie findet Fotografien, auf denen ihre Mutter mit einer Freundin abgebildet ist, die Laurel unbekannt ist. Wie war ihre Mutter während des Krieges, bevor sie ihren Vater kennenlernte? Ihre Mutter kann Laurel nur sehr wenige Hinweise geben, sie ist bereits zu geschwächt und versinkt immer wieder in ihren Erinnerungen. Es dauert eine ganze Zeit, bis Laurel mit ihrer Recherche die einzelnen Puzzleteile aus dem Leben ihrer Mutter zusammengetragen hat und begreift, dass im Jahre 1941 dramatische Ereignisse in London geschehen sind, die damals das Leben ihrer Mutter komplett auf den Kopf gestellt haben

Kate Mortons Bücher verbindet alle, dass man bereits nach den ersten Seiten ihrer Geschichten ihnen total verfallen ist und erst wieder ins normale Leben zurückkehren kann, wenn die letzte Seite umgeblättert wurde. Auf mehreren Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven erzählt sie eine spannende Familiengeschichte, die sich während des Lesens immer wieder verändert und aus einem anderen Blickwinkel ganz anders bewertet werden kann. Die Wahrheit ist nicht immer so einfach festzumachen. Doch am Ende bleiben keine losen Enden übrig, die Story ist gut durchdacht, psychologisch unterfüttert und sehr spannend erzählt. Laurel erkennt, „dass der menschliche Charakter viele Facetten hat und eine neue Variable nicht das ganze Theorem widerlegt.“ Ein Unterhaltungsroman, der keine Wünsche offenlässt.
Manuela Haselberger, 2013-03-15



   Morton, Kate -
   Die verlorenen Spuren
    Übersetzt von Charlotte Breuer
    Norbert Möllemann
    © 2013, München, Diana Verlag, 607 S.,
    22.99 € (Hardcover)
    9.99 € (Taschenbuch)
    € (mp3-Download)
    12.99 € (Audiobook)
    18.99 € (Kindle EBook)
   


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          gelesen von: Esther Schweins
          Dauer: 448 Minuten
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