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Bookinists Buchtipp zu

Zoran Drvenkar

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Ein unbekannter Serienmörder, Reisender genannt, mordet im Oktober 1997 während eines winterlichen Verkehrsstaus die Fahrer in den Autos hinter ihm und entkommt unerkannt. Im November 2003 dringt der Mann in ein Motel ein und hinterlässt ein Blutbad und drei Jahre später hat er ein ganzes Dorf auf dem Gewissen. Warum er das macht, weiß niemand, sicher ist nur, dass er in unregelmäßigen Zeitabständen zuschlägt.

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Der letzte Engel
'Drvenkar, Zoran - Der letzte Engel'

otte, 16, ist nicht begeistert, als er auf seinem PC folgende e-Mail liest: „sorry für die schlechte nachricht aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein wir wollen nur, dass du das weißt.“ Das kann wohl nur ein Scherz sein, doch als Motte am nächsten Morgen erwacht, schlägt sein Herz nicht mehr, er hat keinen Puls – nichts.

So beginnt Zoran Drvenkars Roman „Der letzte Engel“ und er erzählt eine völlig abgedrehte Geschichte, in der es um die Verfolgung von Engeln geht. Offenbar zählt Motte zu den letzten von ihnen. Die Jagd beginnt schon im 19. Jahrhundert und selbst der Zar aus Russland beteiligt sich daran. Als dessen Gegenspieler erweisen sich die Gebrüder Grimm, die in Marburg dabei sind, ihre Märchen zu sammeln. Ihre Anhänger scharen ein richtiges Söldnerheer um sich und schrecken vor kaltblütigem Mord nicht zurück.

Zoran Drvenkar, geb. 1967, wurde bereits mehrfach für seine Bücher ausgezeichnet. Er wechselt in schnellen Schnitten seine Erzählperspektive, schachtelt verschiedene Zeitebenen ineinander. So setzt sich die Handlung erst Zug um Zug für den Leser aus kleinen Mosaiksteinchen zusammen. Der Einstieg in den Roman erfordert darum etwas Geduld und Leseerfahrung bis die Protagonisten an Schärfe gewinnen und sich zuordnen lassen. Da reist beispielsweise Mona, ein zehnjähriges Mädchen, dem es gelingt in die Erinnerungen anderer Menschen einzutauchen, in einem Auto, mit einem Engel an ihrer Seite durch die Nacht und versucht Motte zu retten.

Zugegeben, der Autor hat bei diesem Buch tief in die Abenteuerkiste gegriffen und erzählt eine wilde Geschichte um Genexperimente, die vor langer Zeit begannen und dem immer neuen Reiz der Unsterblichkeit. Eines ist jedoch sicher: Drvenkar unterhält seine Leser und lässt keine Minute Langeweile aufkommen. Übrigens, der zweite Teil ist schon in Vorbereitung.
Manuela Haselberger, 2013-01-14



   Drvenkar, Zoran -
   Der letzte Engel
   
    © 2012, München, cbj, 430 S.,
    16.99 € (Hardcover)
    8.99 € (Taschenbuch)
    13.95 € (Audiobook)
    13.99 € (E-Book)
    13.99 € (Kindle EBook)
   


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by Manuela Haselberger
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