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Als die Steine noch Vögel waren
Marjaleena Lembcke - Als die Steine noch Vögel waren

Pekka ist kein gewöhnlicher Junge. Schon seine Geburt verläuft nicht so leicht wie bei den anderen Kindern in Leenas Familie. Bei Pekka hat die Mutter einen Kaiserschnitt und das Baby kommt in eine Kinderklinik nach Helsinki. Traurig berichtet sie den Kindern daheim, dass Pekka nun im Kinderschloss für eine Weile bleibt, denn er hat kleine Verwachsungen an Händen und Füßen, auch sein Kopf sitzt schief auf den Schultern und mit den Augen stimmt etwas nicht.

Nach zwei Jahren kommt Pekka endlich zu seinen Geschwistern. Sie schließen den fröhlichen Jungen, der erst langsam zu krabbeln beginnt gleich in ihr Herz. Bald schon geht Pekka unbeschwert auf alle Menschen zu und verkündet unbekümmert jedem Besucher des Hauses: "Ich liebe dich." Und Pekka liebt einfach alles: seinen Stuhl, sein Bett, den Mond und nicht zu vergessen, die Steine, weil sie in früheren Zeiten Vögel waren und fliegen konnten.

Etwas schwieriger wird die Schulzeit für ihn, denn nicht alle Kinder können seine offene Art sogleich verstehen und fürchten sich vor ihm wegen seines Aussehens. Selten besuchen ihn Freunde, denn Pekka liegt nichts am Spielen. Er unterhält sich am Liebsten. Ihn beschäftigen Fragen, wie: "Wo fängt der Himmel an und wo hört er auf? Warum ist man manchmal glücklich und dann wieder traurig? Woher kommt die Liebe?"

Ulrike Folkerts, bekannt als Tatort-Kommissarin, liest diese fröhliche finnische Familiengeschichte, mit den nachdenklichen Zwischentönen, ungekürzt vor. Untermalt wird die wunderschöne Erzählung, die als "Kinder- und Jugendhörbuch des Jahres 1999" ausgezeichnet wurde, von leisen Gitarrenklängen.

Höralter ab 10 Jahren


es liest U.Folkerts
... die Tatort-Kommissarin






Marjaleena Lembcke -
Als die Steine noch Vögel waren
1998, Bad Lippspringe, Uccello Verlag,
2 cass., 100 min., 12.90


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© by Manuela Haselberger rezensiert am 1999-12-16

Quelle: http://www.bookinist.de
layout © Thomas Haselberger