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Deutscher Krimipreis 2007
Preise   2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009  

Folgende 6 Titel werden aus den Neuerscheinungen des letzten Jahres mit dem Deutschen Krimipreis 2007 ausgezeichnet.



Platz 1
Andrea Maria Schenkel -
Tannöd
© 2006, Edition Nautilus, 12,90 ,

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Sie nennen ihn nur noch den Mordhof, den einsam gelegenen Hof der Danners in Tannöd. Eine ganze Familie wurde in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Gemocht hat sie kaum jemand, mürrische, geizige Leute waren sie und den ein oder anderen hat der alte Bauer wohl auch übers Ohr gehauen. Aber selbst die Kinder wurden grausam ermordet, und so geht die Angst um im Dorf, denn vom Mörder fehlt jede Spur. Unheimlich wird es, weil man jeden Schritt des Mörders mit verfolgt, ihn beobachtet ...
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Platz 2
Paulus Hochgatterer -
Die Süße des Lebens
© 2006, Deuticke im Zsolnay Verlag, 19.90 ,

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Einem alten Mann wird in einer Winternacht der Kopf zermalmt. Seine Enkelin verliert ob ihres grausamen Fundes die Sprache. Gänzlich ungelegen kommt Kriminalkommissar Ludwig Kovacs in privater Hinsicht dieser Mord zum Jahreswechsel nicht - doch dieser Tote, darüber macht er sich keine Illusionen, wird ihn länger beschäftigen. Ein psychopathischer Familienvater schlägt seine Tochter krankenhausreif, ein dauerlaufender Benediktinerpater hört Stimmen und eine junge Mutter glaubt, ihr neugeborenes Kind sei der Teufel. Das Psychogramm dieser Kleinstadt ist alles andere als beruhigend. Doch wer ist verantwortlich für die grausame Tat?
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Platz 3 (Inland)
Oliver Bottini -
Im Sommer der Mörder
© 2006, Scherz Verlag, 14.90 ,

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Sommer im Breisgau. Kirchzarten ist der friedlichste Ort der Welt. Bis eines Tages im Morgengrauen ein kleiner Holzschuppen in Flammen aufgeht - und urplötzlich ein Inferno losbricht. Verheerende Explosionen überraschen die Freiwillige Feuerwehr ... Die Idylle von Kirchzarten war trügerisch: Unter dem Schuppen hatten Unbekannte ein illegales Waffenlager angelegt.
Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì steht vor dem schwierigsten Fall ihrer Karriere. Erste Spuren führen zurück in das zerfallende Jugoslawien der Neunziger Jahre. Doch als ein kaltblütiger Mord geschieht, beginnt Louise zu begreifen, dass der Fall weit größere Dimensionen hat."
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Platz 1 (Ausland)
Robert Littell -
Die kalte Legende
("Legends")
© 2006, Scherz-Verlag, 19.90

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Martin Odum hat ein Existenzproblem. Das jedenfalls sagt ihm seine Psychiaterin. Sie konstatiert eine MPS, eine Multiple Persönlichkeitsstörung. Denn Odum besteht aus mehreren Ichs, die alle unterschiedliche Macken und Vorlieben haben, aber auch Dinge können und Talente besitzen, die die jeweiligen anderen Ichs überfordern. Und trotzdem ist Odum nicht im eigentlichen Sinne psychisch krank. Die Identitäten sind ihm vom CIA gegeben worden. Es sind so genannte Legenden: verschiedene Leben, in denen sich der ehemalige Agent jeweils immer wieder neu einzurichten hatte. In Beirut war er Dante Pippen, ein irischer Attentäter, der als Spengstoffausbilder auf der "Farm", dem Ausbildungslager der CIA, begonnen hatte und später als IRA-Kämpfer eine sizilianische Mafiafamilie und die Taliban-Mullahs in Peschawar infiltrierte, bevor im Libanon die Tarnung aufflog. Und er war Lincoln Dittman, ein dubioser Waffenhändler, der Geschichte am Junior College unterrichtet hat.
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Platz 2 (Ausland)
Pete Dexter -
Train
("Train")
© 2006, Verlagsbuchhandlung Liebeskind , 399 S., 22.00

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Los Angeles in den 50ern. Straßenkreuzer, die den Boulevard entlanggleiten. Hartgesottene Gestalten. Pete Dexter braucht nur wenige Sätze, um den Leser in eine Welt zu versetzen, die man aus ungezählten Hollywood-Filmen kennt. Doch trotz Mord, trotz expliziter Gewaltszenen - dies ist kein dahergelaufener Hard-boiled-Krimi, sondern das vielschichtige, düstere Portät einer Albtraumstadt. Packard Miller ist eine jener hartgesotten Gestalten im Straßenkreuzer. Als er einen 17-jährigen schwarzen Caddie unter seine Fittiche nimmt und zum Golfer macht, dürfen beide eine Zeit lang träumen. Dass sie der Gewalt, die beider Leben durchzieht, entkommen können. Dass ein Schwarzer die weißen Kerle auf dem Grün ungestraft schlagen kann. Das geht natürlich nicht. Nicht im Los Angeles der 50er. Und wer jetzt an James Ellroys "L. A. Confidental" denkt: Dexter schreibt viel besser. (arm)
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Platz 3 (Ausland)
Leonardo Padura -
Adiós Hemingway
("Adiós Hemingway")
© 2006, Unionsverlag, 189 S., 17.90

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Die erste Leiche wird, ziemlich heftig angenagt, im Tierpark Skansen aufgefunden. Der Tote, ein Mann, der aus dem Drogenmilieu stammt und der italienischen Mafia zugerechnet wird, ist kein unbeschriebenes Blatt bei der Polizei.
Hat er etwas mit den fünf jungen Frauen aus Osteuropa zu tun, die kürzlich aus einer Asylbewerber-Unterkunft spurlos verschwunden sind?

Die nächste Leiche ist ein alter Mann, der kopfüber an einem Baum aufgehängt wurde und an einer langen Nadel im Kopf starb. Ein Tod unter unsagbar qualvollen Schmerzen. "Ein alter jüdischer KZ-Insasse, auf einem jüdischen Friedhof in Schweden aufgehängt und gefoltert. Da versagten alle Worte." Wer hat Interesse am Tod des Alten, der zu den führenden schwedischen Hirnforschern zählte und als Nobelpreiskandidat gehandelt wurde?

Dem Lob von Tobias Gohlis in "Die ZEIT" kann man sich nur anschließen: "Es sind die besten Thriller unserer Tage, die Arne Dahl schreibt."
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Die Jury:

Kritiker: Volker Albers (Hamburger Abendblatt) / Andreas Ammer (ARD) / Sönke Boldt (Badische Neueste Nachrichten) / Jens Dirksen (NRZ) / Joachim Dörr / Tobias Gohlis (DIE ZEIT) / Günter Grosser (Berliner Zeitung) / Reinhard Jahn (Bochumer Krimi Archiv) / Hermann Kling / Ekkehard Knörer (perlentaucher.de) / Alf Mayer / Ulrich Noller (WDR/DW) / Michaela Pelz (krimi-forum.de) / Wolfgang Platzeck (WAZ) / Wilhelm Roth (epd) / Jan Christian Schmidt (kaliber38.de) / Erhard Schütz / Sylvia Staude (Frankfurter Rundschau) / Willy Theobald (Financial Times Deutschland) / Jürgen M. Thie / Bettina Thienhaus / Karl Wegmann (freier Journalist) / Thomas Wörtche
Die Kritiker der Jury stimmen nicht für Titel, an deren Veröffentlichung sie aktiv beteiligt sind.

Krimi-Buchhandlungen: Jutta Wilkesmann und Team (Die Wendeltreppe, Frankfurt Main) / Manfred Sarrazin (Alibi, Köln) / Gabriele Fauser (Glatteis, München) / Christian Koch und Team (Hammett, Berlin) / Thomas Przybilka (Missing Link) / Christine Gümpel (Tatort, Mannheim) / Udo Aschemeyer (Heiner K., Hamburg) (Robert Schekulin (UFO, Freiburg) / Juliane Hansen (Under-Cover, Stuttgart)

Informationen über den Deutschen Krimi Preis:
Bochumer Krimi Archiv Reinhard Jahn,
Postfach 101813 45018 Essen
Telefon 0201 - 643421, Mobil 0177-4844547
e-mail 100740.3540@compuserve.com
Der Deutsche Krimi Preis im Internet: hier klicken


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© by Manuela Haselberger
rezensiert 22.1.2003

Quelle: http://www.bookinist.de
layout © Thomas Haselberger